| 17 den ca. 10 % der gesamten deutschen Gasimporte 2025 realisiert. Der Jahresmittelwert 2025 des Spotpreises Gas lag mit 37 EUR/MWh über dem von 2024 (35 EUR/MWh). Der durchschnittliche Großhandelsstrompreis am Terminmarkt in Deutschland betrug im Jahr 2025 rund 87 EUR/MWh (Base CAL +1). Damit liegt er annähernd auf dem durchschnittlichen Niveau des Vergleichszeitraumes 2024. Der Spotpreis Strom belief sich 2025 im Jahresdurchschnitt auf 89 EUR/MWh und wurde damit im Vorjahresvergleich auf einem höheren Preisniveau (80 EUR/MWh) gehandelt. Erneuerbare Energien stellten 2025 mit einem Anteil von 59 % erneut die wichtigste Quelle der Gesamtstromerzeugung in Deutschland dar. Der CO2-Preis, welcher für die Stromerzeugung aus Gas- und Kohlekraftwerken eine erhebliche Rolle spielt, stieg im gesamten Jahresverlauf. Im Jahresdurchschnitt lag das Preisniveau 2025 mit 74 EUR/t über dem des Vorjahres (67 EUR/t). Hierzu trägt auch die Preiserhöhung im nationalen Emissionshandel lt. Brennstoffemissionshandelsgesetz bei. 5.2.1.2 Der Nahverkehr Die Dresdner Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (DVB) plant und organisiert den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einschließlich der erforderlichen Infrastruktur auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden. Als der Mobilitätsdienstleister für die Landeshauptstadt Dresden ist die DVB auf Basis eines öffentlichen Dienstleistungsauftrags für Straßenbahn und Bus (Laufzeit bis Mai 2040) sowie einer Betrauung für den Fähr- und Bergbahnverkehr (Laufzeit bis Ende 2027) tätig. Der Verkehrs- und Investitionsvertrag über den Straßenbahnverkehr im Landkreis Meißen besteht mit einer Laufzeit bis zum 30. November 2036 (Fortsetzungsoption bis 27. Mai 2040). Die verkehrspolitische Grundlage bildet der vom Stadtrat beschlossene Verkehrsentwicklungsplan Dresden 2025plus und der darauf aufbauende Dresdner Mobilitätsplan 2035+. Das betraute Verkehrsangebot wird auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden einschließlich abgehender Linien in die benachbarten Landkreise erbracht. Dafür kommen im Linienverkehr 189 Stadtbahnwagen und 153 eigene Busse zum Einsatz. Betrieben wird ein Straßenbahngleisnetz mit einer Streckenlänge von 134,4 km. Daneben verfügt das Unternehmen über zwei historische Bergbahnen und fünf Fährboote. Hinzu kommen in Kooperation mit lokalen Partnern Angebote der MOBI-Welt, wie das Bike- und Car-Sharing. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands war neben einem geringen Wirtschaftswachstum um 0,2 % wesentlich von den geopolitischen sowie handelspolitischen Spannungen und einer schwachen Weltkonjunktur geprägt. Die Einführung des Deutschlandtickets, das seit dem 1. Mai 2023 bundesweit in allen Verkehrsmitteln eingesetzt werden kann, markierte einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel im ÖPNV. Die Systematik der Preisgestaltung hat sich grundlegend verändert und verfolgt eine sozial- und weniger verkehrspolitische Zielsetzung. Der Branchenverband VDV zieht – zwei Jahre nach Einführung des Deutschlandtickets – gemischt Bilanz. Nach einer Berechnung des VDV nutzten im Berichtsjahr rund 9,9 Mrd. Fahrgäste die Angebote des ÖPNV. Dies entspricht einem Zuwachs um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Rund 14,6 Mio. Menschen hatten zum Jahresende ein Deutschlandticket. Im Rahmen einer Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 18. September 2025 wurde das Deutschlandticket in seinem Bestand bis 2030 politisch abgesichert. Gleichsam erfolgte der Beschluss, dass der Preis des Deutschlandtickets zum 1. Januar 2026 um 5 EUR auf 63 EUR pro Monat steigt. Trotz des Kundenzuwachses bleibt die wirtschaftliche Lage der Verkehrsunternehmen und Verbünde angespannt. Ursächlich dafür ist unter anderem aufgrund der abgesenkten Fahrpreise die steigende Abhängigkeit von öffentlichen Haushaltsmitteln bei deutlich gestiegenen Kosten für Personal, Bau- und Dienstleistungen. Für eine stabile Leistungsfähigkeit des ÖPNV ist es wichtig, neben einer gesicherten Gesamtfinanzierung des Deutschlandtickets auch ein verlässliches Verkehrsangebot zu haben. Mit 572 Tsd. Einwohnern ist Dresden die zwölftgrößte deutsche Stadt. Nach aktueller Bevölkerungsprognose wird für das Jahr 2040 eine Einwohnerzahl von rund 588 Tsd. erwartet. Dies entspricht einem Bevölkerungsanstieg von 3 % in den kommenden 14 Jahren. Die daraus folgenden zusätzlichen Mobilitätsbedarfe werden laut Verkehrsprognose überwiegend mit dem ÖPNV und dem Rad zurückgelegt. Durch die geplante Ansiedlung großer Unternehmen der Chipindustrie im Dresdner Norden entstehen weitere Mobilitätsbedarfe und erfordern die Anpassung des ÖPNV. 5.2.1.3 Dresdner Bäder Die Dresdner Bäder GmbH (DDB) ist mit dem Bau, der Instandhaltung und dem Betrieb der Dresdner Bäder beauftragt. Die Gesamtzahl der Gäste in den Schwimmbädern der DDB lag im Jahr 2025 bei rund 1,5 Mio. (Vorjahr: rund 1,7 Mio.). Rund 687 000 Badegäste (Vorjahr: rund 775 000) nutzten das Angebot zum öffentlichen Schwimmen in den Hallenbädern und nahmen an vielfältigen Kursen teil. Die Besucherzahl in den Freibädern belief sich auf rund 248 000 Gäste (Vorjahr: 365 000 Gäste). Zusätzlich nutzten rund 574 000 Kinder und Erwachsene (Vorjahr: 545 000) aus Vereinen, Schulen sowie Firmen die Schwimmbäder. Der Rückgang der Besucherzahlen in den Hallenbädern im Vergleich zum Vorjahr ist auf den planmäßig ausgelaufenen Mietvertrag für das Elbamare Dresden zum 14. März 2025 zurückzuführen. Die Sommermonate waren von einer durchwachsenen Wetterlage geprägt, wodurch deutlich weniger Besucher als geplant die Freibäder nutzten.
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