| 19 Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des TWD-Konzerns erhöhte sich um 47,2 Mio. EUR auf 284,9 Mio. EUR. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag verminderten sich um 7,6 Mio. EUR auf 58,8 Mio. EUR. Insgesamt weist der TWD-Konzern einen Jahresüberschuss in Höhe von 222,9 Mio. EUR (i. Vj. 168,3 Mio. EUR) aus. Davon wurden unter Berücksichtigung konzernspezifischer Bewertungen 63,7 Mio. EUR (i. Vj. 55,3 Mio. EUR) in den Posten „nicht beherrschende Anteile“ eingestellt. Geplant war ein Konzernjahresüberschuss von 83,6 Mio. EUR. Die Verbesserung beruht im Wesentlichen auf den hohen Ergebnissen der Energieversorger bei niedrigeren Materialaufwendungen sowie höheren Erträgen aus Beteiligungen. Vermögens- und Finanzlage Die Konzern-Bilanzsumme beläuft sich auf 4.897,5 Mio. EUR (i. Vj. 4.666,6 Mio. EUR). Die Aktiva zeigen mit 73,5 % (i. Vj. 68,8 %) einen branchentypisch hohen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme. Die Verminderung des Umlaufvermögens um 157,7 Mio. EUR auf 1.273,5 Mio. EUR zum 31. Dezember 2025 (i. Vj. 1.431,2 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (857,8 Mio. EUR; i. Vj. 1.000,8 Mio. EUR). Insbesondere wirkten Forderungen aus Pachtverträgen, höhere Verbrauchsabgrenzungen mit verrechneten Abschlägen und der auslaufende Sondereffekt von Forderungen aus Erstattungen der Strompreisbremsengesetze (StromPBG) mindernd. Gegenläufig sind die liquiden Mittel um 20,8 Mio. EUR auf 77,1 Mio. EUR gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände (101,9 Mio. EUR) haben sich im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Das bilanzielle Eigenkapital des Konzerns (einschließlich Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung) beträgt 1.747,3 Mio. EUR (i. Vj. 1.547,2 Mio. EUR). Hiervon entfallen auf nicht beherrschende Anteile 276,2 Mio. EUR (i. Vj. 234,6 Mio. EUR). Der Sonderposten für Zulagen und Zuschüsse hat sich im Berichtsjahr von 231,8 Mio. EUR auf 248,9 Mio. EUR er- höht. Die Rückstellungen haben sich um 278,7 Mio. EUR auf 942,4 Mio. EUR (Vorjahr 663,7 Mio. EUR) erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Wesentlichen durch über den Tilgungen liegenden Neuaufnahmen um insgesamt 112,9 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter verminderten sich um 0,7 Mio. EUR. In der Kapitalflussrechnung erfolgt die Zuordnung der Zahlungsmittelzu- und -abflüsse nach DRS 21. Der Finanzmittelfonds entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt: Mio. EUR Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2024 45,2 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 582,6 Cashflow aus Investitionstätigkeit – 579,6 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 43,0 Wechselkursbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds 0,0 Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds – 16,5 Finanzmittelfonds 31. Dezember 2025 74,7 Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 2025 Mio. EUR 2024 Mio. EUR Liquide Mittel 77,1 56,2 Cashpool-Verbindlichkeiten – 2,4 – 11,0 Finanzmittelfond am Ende der Periode 74,7 45,2 Die Liquidität im Konzern war im Geschäftsjahr 2025 jederzeit gesichert. Die Geschäftsführung schätzt die wirtschaftliche Lage des TWD-Konzerns als stabil ein. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit des TWD-Konzerns werden neben finanziellen auch nichtfinanzielle Steuerungskennzahlen herangezogen. Beide spielen für die Konzernentwicklung eine wichtige Rolle. Am bedeutsamsten für die interne Konzernsteuerung ist die Verwendung der betriebswirtschaftlich ermittelten Kenngröße „Betriebliches Ergebnis vor Steuern“ (EBT). Dieses ist im Abschnitt „Ertragslage“ dargestellt. Die TWD GmbH verwendet als wesentlichste finanzielle Kennzahl das Jahresergebnis (Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag). Das Jahresergebnis ist im Abschnitt „Ertragslage“ der Einzelgesellschaft sowie im Prognosebericht dargestellt.
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