TWD Geschäftsbericht 2025

28 | 5.6 Gesamtaussage Auch künftig muss die Energiebranche mit tiefgreifenden Veränderungen, instabilen Rahmenbedingungen und volatilen Energiemärkten rechnen. Vorteilhaft ist die thematisch breite Aufstellung sowie die diversifizierte Kundenstruktur des SachsenEnergie-Konzerns. Die umgesetzten Maßnahmen zur Risikobegrenzung sichern ein vielfältig zusammengesetztes Chancen- und Risikoprofil. Basierend auf dem öffentlichen Dienstleistungsauftrag ist die DVB als Mobilitätsdienstleister für die Landeshauptstadt Dresden der Partner zur Absicherung der Grundmobilität im Rahmen der Daseinsvorsorge. Auf den vorhandenen und begrenzten Verkehrsflächen in einer Großstadt wie Dresden können Mobilitätsbedarfe nur mit einem schnellen und attraktiven ÖPNV gedeckt werden. Diesbezüglich sind für den ÖPNV weitere zusätzliche öffentliche Mittel vom Bund, den Ländern und Kommunen in erheblichem Umfang erforderlich, um den ÖPNV weiter auszubauen, die Finanzierung der Verkehrsbranche sicherzustellen und die vorgegebenen Ziele zur Mobilitätswende und dem Klimaschutz zu erreichen. Als Voraussetzung für die Bereitstellung eines umweltfreundlichen ÖPNV in einer lebenswerten Stadt Dresden investiert die DVB in die Infrastruktur und moderne Fahrzeuge. Insgesamt gilt es für die DVB, die Mobilität der Zukunft flexibel, bezahlbar und klimaschonend mit einem attraktiven, leistungsfähigen und verlässlichen Angebot zu gestalten. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Gesellschaften durch ihre thematisch breite Aufstellung und Wertschöpfungstiefe, die diversifizierte Kundenstruktur und die umgesetzten Maßnahmen zur Risikobegrenzung über ein vielfältig zusammengesetztes Chancen- und Risikoprofil verfügen. Obwohl der TWD-Konzern eine klare Ausrichtung hat, sind die Folgen des Russland-Ukraine-Krieges, des Nahost-Konflikts, der Energiepreisentwicklungen und damit die weitere Entwicklung für die Unternehmen nur unzureichend in Gänze absehbar. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 ist deshalb weiterhin mit größeren Unsicherheiten verbunden. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeitig und für die Folgejahre im Planungshorizont von 5 Jahren nicht erkennbar. Dresden, 30. April 2026 Dr. Frank Brinkmann Dr. Axel Cunow Lars Seiffert Geschäftsführer Geschäftsführer Geschäftsführer

RkJQdWJsaXNoZXIy NzExNDc2