TWD Geschäftsbericht 2025

30 | Auch die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH hat SachsenEnergie, DREWAG, die Freitaler Stadtwerke, die Stadtwerke Elbtal sowie die Stadtwerke Pirna Energie in den Bereichen Strom und Gas für ihre Leistung hinsichtlich Kundenservice, Internetauftritt, Tarifoptionen, Nachhaltigkeit und regionales Engagement als „Herausragender Regionalversorger 2025“ gewürdigt. 2025 2024 2023 Absatz Strom (in GWh) 18 057 16 914 16 692 Auch beim Medium Gas wird die Flexibilität von Produkten – Gaslieferungen zum Festpreis oder mit variablem Preis – über alle Kundengruppen hinweg nachgefragt und genutzt. 2025 2024 2023 Absatz Gas (in GWh) 17108 20 200 23 483 6.1.2 Energienetze Die SachsenNetze sind der zuverlässige Strom- und Gasnetzbetreiber für Dresden und die Region. Unter der Marke firmieren zwei Netzgesellschaften: Die SachsenNetze HS.HD GmbH betreibt das gesamte Hochspannungs- und Hochdrucknetz in Dresden und Ostsachsen sowie das Mittel- und Niederspannungsnetz in Ostsachsen (ohne Dresden). Die SachsenNetze GmbH bündelt das gesamte Mittel- und Niederdrucknetz in Dresden und Ostsachsen und betreibt das Mittel- und Niederspannungsnetz in Dresden. Strom Hauptschwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen in dem Ausbau und der Erneuerung der Netze, in der Erweiterung bzw. Ertüchtigung der Umspannwerke sowie in der Errichtung von Kundenanschlüssen. Im Rahmen des Programms zur Gewährleistung der technischen Sicherheit von bestehenden 110-kV-Freileitungen im Sinne des § 49 Energiewirtschaftsgesetzes wurden diesbezügliche Maßnahmen an ausgewählten Masten und Leitungsabschnitten, u. a. an den Leitungsanlagen Eschdorf-Oberputzkau, Streumen-Zeithain und Lauba-Friedersdorf durchgeführt. Im Bereich der 110-kV-Umspannwerke lag der Schwerpunkt im Jahr 2025 auf der Fortführung der Mehrjahresvorhaben, u. a. Umspannwerke Neustadt/Sa., Zeithain, Bautzen/Süd sowie der Errichtung des Netzknotens Horka. In Dresden lag der Schwerpunkt in der Ertüchtigung des Umspannwerkes Dresden-Nord. Im östlichen Teil des Versorgungsgebietes, in den Regionalbereichen Bautzen und Görlitz, erfolgte vorrangig die kundengetriebene Spannungsumstellung von 10 kV auf 20 kV zur Erhöhung der Übertragungsfähigkeit der Mittelspannungsnetze. Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 in dem Ausbau von Umspannstationen zu „intelligenten Ortsnetzstationen“. Ausgewählte Stationen werden mit fernüberwachten und fernsteuerbaren Schaltanlagen ausgestattet und damit die Versorgungszuverlässigkeit erhöht, die Zugriffszeiten im Störungsfall reduziert und die volatile dezentrale Einspeisung von erneuerbaren Energien sowie die steigende Auslastung der Netze durch die E-Mobilität beobachtbar gemacht. Sonstige Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen im Ersatz von nicht qualitätsgerechtem Leitungsbestand, wie z. B. der Ablösung störungsbehafteter PE-Mittelspannungs- und Massekabel. Ein wesentlicher Teil dieser Maßnahmen erfolgt in Koordinierung mit der Landeshauptstadt Dresden wie zum Beispiel die Maßnahmen Würzburger Straße, Südpark, Neuländer Straße, Bautzner Straße, Annenstraße sowie das Großprojekt Campuslinie (vormals „Stadtbahn“). Gas Bei der Erneuerung des Gasnetzes lag der Fokus auf der Ablösung von Netzleitungen entsprechend der festgelegten Nutzungsdauern. Umfangreiche Erneuerungen wurden an den Hochdruckleitungen in Gröditz, Doberschütz-Wetro, Spitzkunnersdorf-Großschönau und Bad Schandau-Krippen sowie an den Niederdruck-Transportleitungen in Wilsdruff im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie in Neukirch und Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen durchgeführt. Weitere Schwerpunkte waren der Neubau sowie die Erneuerung von Netz- und Hausanschlussleitungen. Bei der Erneuerung lag der Fokus auf der Ablösung von Hausanschlüssen aus Stahl sowie von Netzleitungen entsprechend Erreichung der festgelegten Nutzungsdauern. Zudem beteiligte sich der SachsenEnergie-Teilkonzern insbesondere in Dresden an komplexen Straßenbauvorhaben, wie z. B. Körnerplatz, Pillnitzer Landstraße, Liebknechtstraße sowie Albertplatz, bei denen umfangreiche Auswechslungen und Umverlegungen an Gasleitungen umgesetzt wurden. Ebenso erfolgten 2025 in Dresden weitere Netzumstellungen bei Gasleitungen von Niederdruck auf erhöhten Niederdruck oder Mitteldruck, um in druckschwachen oder druckschwankungsreichen Gebieten wie Dresden-Plauen, -Naußlitz, -Mockritz, -Mickten und -Niederpoyritz eine erhöhte Versorgungsqualität zu erreichen. Die nach wie vor hohe Investitionstätigkeit in die Netze wird durch ein umfangreiches Instandhaltungsprogramm ergänzt.

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