TWD Geschäftsbericht 2025

36 | Bei der Reinigung von Entwässerungseinrichtungen wurden 41 700 Einläufe (- 7,33 %) und 8 800 m Entwässerungsrinnen (- 5,26 %) bearbeitet. Hintergrund ist, dass eine ursprünglich zwischen SRD und LHD abgestimmte ganzjährige Durchführung aufgrund der Haushaltslage zurückgenommen wurde. Der Leistungszeitraum wurde wieder auf den vertraglichen Rahmen April – Oktober reduziert. Da die verbindliche Mitteilung hierzu erst im Sommer erfolgte, konnten die Einsatzplanungen nicht mehr vollständig angepasst werden, was sich auf die geleisteten Mengen auswirkte. Die vertraglich gebundenen Winterdienstflächen blieben unverändert: 216 km Fahrbahn, 183 Tm² Gehwege und 117 Tm² Radwege. Die Einsatzzeiten im Winterdienst stiegen jedoch deutlich: 2 562 Stunden auf Fahrbahnen (+68,4 %) 2 535 Stunden auf Gehwegen (+52 %) 531 Stunden auf Radwegen (+62 %) Diese Entwicklung stellt den Gegenpart zur verringerten Reinigungsleistung dar und ist ebenfalls durch die ungewöhnlich langen Winterdienstphasen geprägt, die einen massiven Mehraufwand erforderten. Trotz der temporären Leistungskürzungen setzte die SRD ihre Optimierungsmaßnahmen fort. Im Fokus standen Produkti- vitätssteigerungen, eine effizientere Auslastung der Technik, der Ausbau von Marketing und Vertrieb sowie die fortlaufende Senkung der Lohnstückkosten. Ergänzend wurden regionale und amtsübergreifende Synergien zur Kostenoptimierung weiter intensiviert. Die SRD stellt sich der Herausforderung, das Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt Dresden entsprechend der Beschlüsse und gesetzlichen Rahmenbedingungen umzusetzen und so zu Dresdens Klimaneutralität und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag zu leisten. Infolge der europäischen Clean Vehicle Directive (CVD) und des Stadtratsbeschlusses der Stadt Dresden, die eine Klimaneutralität im Jahr 2035 anstreben, ist eine Umstellung der Fahrzeugflotte erforderlich. Die SRD nimmt damit die Chance wahr, ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren. Mit der vorliegenden Machbarkeitsstudie des Fraunhofer Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme und der VCDB zur Ausrichtung des eigenen Fuhrparks auf die Erfordernisse der CVD ist klar, dass auch die Stellflächensituation des Fuhrparks für Fahrzeuge mit klimaneutralem Antrieb grundlegend geändert werden muss. Für die Umsetzung weiterer zahlreicher gesetzlicher Änderungen (z. B.: EnEfG, KRITISDachG, GebäudeEnergie-Gesetz) wurden zusätzlich der Zustand der Grundstücke, Gebäude und Anlagen und notwendige Sanierungen und Erneuerungen im Rahmen einer umfangreichen Standortentwicklung geprüft. Ein deutlicher Sanierungsstau wurde dabei deutlich. Entwicklung der von der SRD gesammelten Abfallmengen (in Tt) 2025 2024 2023 Restabfall 67,46 68,34 67,20 Bioabfall 23,09 22,39 22,96 Blaue Tonne (ab 01.07.2020) 15,75 15,70 15,66 Leichtverpackungen (bis 01.07.2020) 0,20 0,20 0,23 Entwicklung der Anzahl ausgestellter Behälter (in Stück) 2025 2024 2023 ausgestellte Behälter Restabfall 63 553 63 563 63 339 ausgestellte Behälter Bioabfall 26 245 26 052 25 793 ausgestellte Behälter Blaue Tonne1 52 834 52 095 51 238 ausgestellte Behälter Leichtverpackungen (ohne Säcke)1 53 956 53 650 53 078 Entwicklung der Entleerungen 2025 2024 2023 Anzahl Entleerungen Restabfall (Mio. Stück) 1,444 1,430 1,365 Entleertes Behältervolumen Restabfall (m³) 684 047 637 538 624 123 (in Mio. EUR) 2025 2024 2023 Umsatz 62,7 62,0 47,7 Investitionen 5,1 5,3 8,6 1 Nicht im Eigentum der SRD

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