44 | 7.1 Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Technische Werke Dresden GmbH (TWD) mit Sitz in Dresden im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 2422 eingetragen. Der Konzernabschluss der TWD zum 31. Dezember 2025 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des § 290 ff. HGB, aufgestellt. Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellten Einzelabschlüsse der vollkonsolidierten und „At-Equity“ konsolidierten Unternehmen. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die geltenden Grundsätze der Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) grundsätzlich berücksichtigt. Ausnahmen hiervon sind Einzelvorschriften, bei denen auch nach HGB Wahlrechte bestehen. Für die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Der Konsolidierungskreis hat sich im Jahr 2025 um folgende Gesellschaften infolge von Neugründungen bzw. Erwerbsvorgängen erweitert: ◾ SachsenEnergie Windpark Mannichswalde GmbH & Co. KG, ◾ SachsenEnergie Windpark Neupetershain GmbH & Co. KG, ◾ SachsenEnergie Windpark Würselen GmbH und ◾ MGT Moderne Gebäudetechnik Sachsen GmbH. Die DIGImeto GmbH & Co. KG, die bislang zu Anschaffungskosten als nicht konsolidiertes verbundenes Unternehmen bilanziert war, wurde im Jahr 2025 in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Ursächlich dafür ist die infolge gesetzlicher Veränderungen gestiegene Bedeutung der Gesellschaft für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Entsprechend der Regelungen des § 301 Abs. 1 und 2 HGB erfolgte die Bewertung auf Basis der fortgeschriebenen Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt des Übergangs von der Vollkonsolidierung auf die Anschaffungskostenbewertung im Jahr 2023. Der Verzicht auf eine erneute Erstkonsolidierung erfolgte, da die Beherrschung der Gesellschaft während des gesamten Zeitraums bestand und die Wertansätze aus der historischen Erstkonsolidierung fortgeschrieben vorlagen; insoweit wurde das Wahlrecht gemäß § 301 Abs. 2 Satz 5 HGB ausgeübt. Mit der erneuten Einbeziehung der DIGImeto GmbH & Co. KG in den Konsolidierungskreis werden insbesondere die bislang ausgewiesenen Ausleihungen an nicht konsolidierte verbundene Unternehmen (26.500 TEUR) ebenso wie die zuvor abgeschriebenen Anteile an der Gesellschaft aus den Finanzanlagen (17.320 TEUR) eliminiert. Gleichzeitig erfolgte im Rahmen der fortgeschriebenen historischen Erstkonsolidierung eine entsprechende Zuschreibung der Beteiligung auf Basis der bei der ursprünglichen Erstkonsolidierung angesetzten Werte (15.589 TEUR). In der Folge verringert sich der Ausweis der Finanzanlagen, während die Vermögenswerte und Schulden der DIGImeto GmbH & Co. KG wieder vollständig im Konzernabschluss enthalten sind. In der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung wirkt sich die Zuschreibung in Höhe von 12.169 TEUR in den Erträgen aus Beteiligungen aus; diesem Effekt stehen die im Geschäftsjahr 2024 angefallenen Verluste der Gesellschaft in Höhe von 2.256 TEUR aufwandswirksam gegen- über. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2025 die Zweite Energieversorgungscenter Dresden‑Wilschdorf GmbH & Co. KG auf die Energieversorgungscenter Dresden‑ Wilschdorf GmbH & Co. KG verschmolzen. Aufgrund der Veräußerung der Beteiligung an der Verkehrsgesellschaft Meißen GmbH erfolgte zum 31. Dezember 2025 die Entkonsolidierung der Gesellschaft. Dabei ergab sich ein Ergebnis aus der Entkonsolidierung in Höhe von 0,7 Mio. EUR. Die Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH ist zum Jahresende 2025 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Da die Gesellschaft gemäß § 296 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist, wird sie zukünftig unter den nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen geführt. Entsprechend DRS 23.190 erfolgte der Übergang von der Vollkonsolidierung auf die Anschaffungskostenbewertung. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach § 311 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen und auf die Einbeziehung At-Equity verzichtet. Aufgrund der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der Anteile zum 31. Dezember 2025 zu einem Euro ergab sich ein Aufwand aus der Entkonsolidierung in Höhe von 17,7 Mio. EUR, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Im Übrigen blieb der Konsolidierungskreis unverändert. Die SachsenEnergie Kraftwerksgesellschaft Dresden- Wilschdorf GmbH & Co. KG und die Energieversorgungscenter Dresden-Wilschdorf GmbH & Co. KG sind von der Offenlegung ihres Jahresabschlusses und Lageberichts gemäß § 264b HGB befreit. Den im Rahmen der Equity-Methode einbezogenen assoziierten Unternehmen liegen die jeweiligen Jahresabschlüsse zugrunde. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB die nicht konsolidierten, verbundenen Unternehmen und gemäß § 311 Abs. 2 HGB die nicht konsolidierten, assoziierten Unternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die separate Aufstellung des Anteilsbesitzes aller Gesellschaften ist auf den Seiten 62 – 67 zu diesem Anhang dargestellt. KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2025
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