TWD Geschäftsbericht 2025

54 | Das Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen (17,0 Mio. EUR; i. Vj. 2,9 Mio. EUR) beinhaltet die Bewertung der Ergebnisse der assoziierten Unternehmen nach der Equity-Methode sowie eine Nachholung dieser Bewertung für sechs Stadtwerke in Höhe von 11,6 Mio. EUR. In den Erträgen aus übrigen Beteiligungen in Höhe von 56,2 Mio. EUR (i. Vj. 2,1 Mio. EUR) sind Zuschreibungen auf die DIGImeto GmbH & Co. KG im Zusammenhang mit deren Erstkonsolidierung in Höhe von 12,2 Mio. EUR enthalten. Gegenläufig wirkte der im Rahmen der Erstkonsolidierung aufwandswirksam erfasste Verlust aus dem Geschäftsjahr 2024 (2,3 Mio. EUR). Als weiterer wesentlicher Bestandteil dieser Position ist die Zuschreibung auf eine Beteiligung in Höhe von 34,4 Mio. EUR zu nennen. Das Zinsergebnis enthält Erträge und Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Rückstellungen (-4,0 Mio. EUR, i. Vj. -3,2 Mio. EUR). Die Zinserträge enthalten 0,0 Mio. EUR (i. Vj. 1,0 Mio. EUR) und die Zinsaufwendungen enthalten 0,1 Mio. EUR (i. Vj. 0,0 Mio. EUR), welche nichtkonsolidierte verbundene Unternehmen betreffen. Avalprovisionen sind in Höhe von 0,3 Mio. EUR (i. Vj. 0,4 Mio. EUR) enthalten. Es erfolgte eine Saldierung der Zinserträge aus dem Deckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen aus den zugehörigen Rückstellungen. Es ergaben sich periodenfremde Zinserträge in Höhe von 0,1 Mio. EUR (i. Vj. 0,2 Mio. EUR) und periodenfremde Zinsaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. EUR (i. Vj. 0,3 Mio. EUR). Der TWD-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen weltweiten Umsatz von 5.314,8 Mio. EUR und fällt daher in den Anwendungsbereich der OECD-Mustervorschriften (OECD Pillar Two). Mit Bezug auf den TWD-Konzern ist die entsprechende deutsche Gesetzgebung am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Die vom TWD-Konzern gehaltenen Tochtergesellschaften sind in Deutschland und Polen ansässig. Darüber hinaus verfügt der TWD-Konzern über keine weiteren ausländischen Beteiligungen und/oder Betriebsstätten. Die Tätigkeit des TWD-Konzerns gilt aufgrund der zum Stichtag gehaltenen drei ausländischen Beteiligungen in Polen, deren materielle Vermögensgegenstände innerhalb Polens 50,0 Mio. EUR nicht übersteigt, als Unternehmensgruppe mit untergeordneter internationaler Tätigkeit im Sinne des Mindeststeuergesetzes (§ 83 MindStG). Die TWD-Unternehmensgruppe ist daher in den ersten fünf Jahren beginnend ab 31. Dezember 2023 von der Mindeststeuer gem. § 2 MinStG befreit. 4 Reichsmark/Goldmark 7.6 Sonstige Angaben 7.6.1 Haftungsverhältnisse Die folgenden Haftungsverhältnisse bestehen im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr fort. Die DREWAG haftet als Rechtsnachfolger der Dresden Gas GmbH gesamtschuldnerisch für die noch bestehenden, vor der Abspaltung begründeten Verbindlichkeiten bei der SachsenEnergie AG (verbundenes Unternehmen) in Höhe von insgesamt 1.869 TEUR (i. Vj. 1.893 TEUR). Die Haftung ist auf den Betrag beschränkt, den die Gläubiger erhalten hätten, wenn die Spaltung nicht durchgeführt worden wäre (§ 11 Abs. 1 SpTrUG). Ergebnisabführungsverträge zwischen den Konzerngesellschaften sind der Anteilsbesitzliste auf den Seiten 62 – 67 zu entnehmen. Im TWD-Konzern wurde eine Patronatserklärung für 50 % der Verbindlichkeiten der Biomethan Zittau GmbH gegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 valutiert das Darlehen mit 0,1 Mio. EUR (Vj. 0,5 Mio. EUR). Der TWD-Konzern geht davon aus, dass aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Biomethan Zittau GmbH derzeit keine Inanspruchnahme erwartet wird. Ein Teil des Grundvermögens ist mit Sicherungshypotheken in Höhe von insgesamt 33 Mio. USD belastet. Zwei Grundstücke sind mit Sicherungshypotheken in Höhe von insgesamt 45.900 RM/GM4 und ein weiteres Grundstück mit 0,3 Mio. EUR belastet. Mögliche finanzielle Verpflichtungen hieraus sind nicht bekannt. Für drei weitere Grundstücke bestehen zudem Grundschulden im Zusammenhang mit erhaltenen Fördermitteln in Höhe von insgesamt 12,7 Mio. EUR. Im Rahmen des Konsortialvertrages mit der KBO vom 13. Dezember 2020 wurde zwischen EVD und KBO ein Put-Options-Vertrag geschlossen. Danach hat die KBO das Recht, der EVD ihre Aktien an der SachsenEnergie ganz oder zum Teil zum Kauf anzudienen. Wird die Put-Option bis zum 31. Dezember 2030 ausgeübt, beträgt der Kaufpreis 391,60 EUR je Aktie. Bei einem späteren Ausübungszeitpunkt bemisst sich der Kaufpreis nach dem Wert der Aktien, basierend auf dem anteiligen Unternehmenswert (objektivierter Ertragswert) der SachsenEnergie zum Ausübungsstichtag. Ein Haftungsrisiko wegen Altlasten kann für Verdachtsflächen, die sich nicht mehr im Eigentum der SachsenEnergie befinden (ehemalige Gaswerksstandorte), nicht ausgeschlossen werden. Es sind jedoch derzeit keine Ansprüche hierfür bekannt. Für die bekannten Ansprüche wurden Rückstellungen gebildet. Die DVB hat im Juli 1997 mit der Bank of America National Association eine Lease-in-Lease-out-Transaktion über 28 Niederflurgelenktriebwagen des Typs NGT 6 DD und 140 moder-

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